Handicap Rechner

Handicap Rechner

Trage im oberen Feld dein aktuelles Handicap ein (z.B. 18.6-mit Punkt die Zehntel trennen) und im Feld „Stableford-Pkt“ Deine erspielte Netto-Punktezahl (z.B. 41). Klicke nun auf „Berechnen“, dann wird Dir Dein neues Handicap angezeigt.

 

Bitte beachte: Die Berechnung erfolgt ohne Gewähr. Sollte aber richtig sein, da der Golf Handicap Rechner auf die offizielen Vorgabenklassen abgestimmt ist. Falls Dein Club ein anderes Handicap errechnet hat, kann das an einem Fehler auf der Scorekarte liegen.
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Bitte beachte: Die Berechnung erfolgt ohne Gewähr. Sollte aber richtig sein, da der Handicap Rechner auf die ofizielen Vorgabenklassen abgestimmt ist. Falls Dein Club ein anderes Handicap errechnet hat, kann das an einem Fehler auf der Scorekarte liegen.

Altes Handicap (mit Punkt die Zehntel trennen)

Stableford
Punkte
 

Neues
Handicap
 

    


Das Handicap:

Das Handicap drückt die Spielstärke eines Golfspielers aus. Der mathematisch genau ausgerechnete Wert wirdStammvorgabe genannt, der gerundete Wert „Handicap“.
Das Handicap (auch Vorgabe genannt) beziffert die Anzahl der Schläge, welche der Spieler nach 18 Löchern über Par liegen sollte. Man geht dabei von einem durchschnittlichen schweren Platz aus. Um aber dem unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad der verschiedenen Plätze gerecht zu werden, wird das Handicap für jeden Platz neu angepasst.
Auf schwierigen Plätzen wird die Spielvorgabe erhöht und auf leichteren Plätzen entsprechend herabgesetzt. Notwendig war dazu eine völlige Neubewertung aller Golfplätze, das sogenannte Course Rating.

Wenn man generell vom Handicap spricht , meint man die Stammvorgabe. Dieses (neutrale) Handicap ist für einen theoretischen, absoluten Durchschnittsplatz ermittelt, dessen Slope 113 beträgt und bei dem Par und Course Rating denselben Wert aufweisen und dient als Referenzwert. Die Spielvorgabe (ist jene Vorgabe mit der sie auf einem Golfplatz spielen müssen) errechnet sich nach folgender Formel: Gilt nur für minus Handicap.
Stammvorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe

 

Für die ganz guten Handicap Spieler, also im Plus Bereich gilt folgende Formel:
Stammvorgabe x (SR/113) – CR + Par = Spielvorgabe.

Die errechnete Spielvorgabe wird dann auf- oder abgerundet (ab 0.5 aufgerundet).

SR=Slope Raiting: Ist das Maß des relativen Schwierigkeitsgrades eines Platzes für Golfer, die nicht Scratch-Spieler sind.
Der Slope Wert kann zwischen 55 und 155 liegen.
CR=Course Raiting: Ist der Schwierigkeitsgrad des Platzes, bezogen nur auf den Scratch Spieler.

Ein Beispiel von unterschiedliche Spielvorgaben für den gleichen Spieler:

Beispiel-1: Ein Spieler mit Stammvorgabe -11,2 spielt auf einem schwierigen Platz von den hinteren Abschlägen (weiß) mit Slope 122, bei denen das Course Raiting 73 beträgt und das Par 72 ist.
Vorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe

11,2 x (122/113) + (73 – 72) = 13,09 = 13
Beispiel-2: Dieser Spieler mit Vorgabe -11,2 spielt jetzt auf einem leichten Platz von den vorderen Abschlägen (gelb) mit Slope 109, bei denen das Course Raiting 71 beträgt und das Par 72 ist.
Vorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe
11,2 x (109/113) + (70 – 71) = 9,80 = 10
Der Spieler erhält also auf jedem Platz und je nach dem von welchen Abschlägen er spielt, eine andere Spielvorga

mehr nützliche Links:

Die besten Golfspiele

Die besten Golfspiele

Tiger Woods PGA Tour 14 – [PlayStation 3]

Das weltweit am meisten gekaufte Golfspiel ist zurück. Miss Dich mit den besten Golfprofis der Welt, während Du Dich in der Rangliste nach oben kämpfen kannst. Spiele die Herausforderung schlecht hin mit dem authentischsten Golferlebnis auf dem Planeten.

Miss Dich mit den besten Golfspielern der Welt (Tiger Woods, Bubba Watson, Dustin Johnson oder Rickie Fowler) auf den berühmtesten Golfplätzen der Welt, wie Augusta National Golf Club, St. Andrews Links oder TPC Sawgrass.

Mit diesem Golfspiel verbesserst Du Dein Spiel durch einen realistischen Golfschwung.

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Dieses Golfspiel nutzt als erstes Sportspiel die Power der Frostbite 3-Engine. Die Plätze werden vollständig gerendert.  Mit dieser Technik gibt es keine Ladezeiten innerhalb der Runden mehr. Damit entsteht ein neuartiges offenes Spielerlebnis. Driftet ein Schlag weit abGeht ein Schlag komplett daneben gibt es keinen Aus-Fehler mehr und es gibt keine automatischen Zwei-Schläge-Strafe. Stattdessen muss der Spieler seinen nächsten Schlag unter Umständen von einer ungeahnten (aber zulässigen) Position aus durchführen.

Dank beeindruckender Tribünen und Turnierelemente auf den Golfplätzen spürst Du die packende Atmosphäre der Turniere hautnah.

 

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Mehr Nützliches zum Golfspiel:

 

 

 

Golfsprüche

Die besten Golfsprüche

Golfsprüche von Lee Trevino

Ich schwinge noch genauso wie vor 20 Jahren. Der Unterschied zu früher liegt darin, daß die Bälle anders fliegen.

 

Du weißt erst dann was Druck ist, wenn du um 5 Dollar pro Loch spielst und nur 2 in deiner Hosentasche hast.

Golf ist der größte Spaß, den man mit angezogenen Hosen haben kann.

Einen guten Golfer erkennt man an einer Bräune wie meiner: Die besagt nämlich, dass er seine Zeit auf Fairways und Grüns verbringt, und nicht unter Bäumen.

Bei Regen und Blitzschlag halte ich mein 1er Eisen gegen den Himmel. Denn nicht einmal Gott kann ein 1er Eisen treffen.

Ich verbringe so viel Zeit im Wald, dass ich schon sagen kann, welche Pflanzen essbar sind.

Golfspruch von Sir Nick Faldo

Wenn in St. Andrews der Wind weht, gehen sogar die Möwen zu Fuss.

Golfspruch von Craig Stadler

Weshalb ich mit einem neuen Putter spiele? Weil der alte nicht so gut schwimmen konnte.

Golfsprüche von Tom Watson

Am Golfschwung zu arbeiten, ist wie ein Hemd zu bügeln. Kaum hat man eine Seite fertig, ist die andere Seite wieder
voller Knitter.

Es gibt keinen sicheren Weg, eine Regel zu lernen, als gegen sie zu verstoßen und dafür bestraft zu werden.

Golfsprüche von Sam Snead

Golfplatzarchitekten machen mich krank. Die können selber nicht spielen und legen darum die Golfplätze so an, dass alle
anderen auch nicht spielen können.

Sie haben nur ein Problem: Sie stehen zu nahe am Ball, nachdem sie ihn geschlagen haben.

Golfsprüche von Severiano Ballesteros

Ich wünschte, die Fairways wären schmäler angelegt. Dann müssten alle aus dem Rough spielen, nicht bloß ich.

Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein zu kleines Loch schlagen muß, und das mit Geräten, die für
diesen Zweck denkbar ungeeignet sind.

Golfspruch von Fred Couples

Wozu soll man üben wenn man gut spielt? Und wozu erst, wenn man schlecht spielt; es bringt doch nichts, einen miesen
Schwung einzuüben.

Golfsprüche von Walter Hagen

Walter Hagen vor Turnierbeginn im Umkleideraum: Wer wird heute Zweiter?

Gebt mir einen Mann mit großen Händen, großen Füßen und ohne Verstand, und ich mache einen Golfer aus ihm.

Golfspruch von Tommy Armour

Der Golfschwung zeichnet sich dadurch aus, dass man versucht, aus den schlimmsten Verrenkungen des Körpers eine
graziöse Bewegung zu machen.

Golfspruch von Chi Chi Rodriguez

Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich hasse diese Meter Putts zum Par.

Golfspruch von Bernhard Langer

Seien sie entschlossen. Ein falscher Entschluss ist in der Regel weniger schlimm als Unentschlossenheit.

Golfspruch von Arnold Palmer

Golf ist eine Art Selbstprüfung, bei der wir uns vergnügen.

Golfsprüche von Jack Lemmon

Ich würde lieber Hamlet ohne Probe spielen, als Golf im Fernsehen.

Wenn du meinst, es ist schwierig, Bekanntschaften zu machen, dann versuche einmal, auf einem Golfplatz den falschen
Ball aufzuheben.

Golfspruch von Dave Marr

Spiele niemals mit jemanden um Geld, der tief gebräunt, ein Eisen 1 im Bag hat und dich verschmitzt anlacht.

Golfspruch von Henry Beard

Wenn sie wirklich besser werden wollen im Golf, gehen sie noch einmal zurück und fangen sie jünger an.

Golfspruch von Deane Beman

Wenn der Flight hinter dir drängelt, winke ihn durch und dann beschleunige.

GolfSprüche von John Updike

Wie sehr Golfspieler Kindern ähneln, zeigt sich daran, dass sie häufig nicht weiter als bis 5 zählen können.

Nur ein geschenkter Putt ist ein todsicherer Putt.

 

Mehr Nützliches zum Golfspiel:

Platzreifetest

Golf Platzreifetest

Zur Information: Bei der Platzreifeprüfung können immer diese Bücher verwendet werden:Platzreife: Golfregeln in Frage und Antwort:
Golfregeln & Etikette: Klipp und klar!: Das leicht verständliche Standardwerk mit über 100 Fragen zur Vorbereitung auf die Platzreife

Fragen beim Platzreifetest

Am Ende der Liste findest Du die Lösungen

Etikettenfrage 1

Beim Ausbessern von Pitchmarken genügt es, durch festes Auftreten die Bodenunebenheiten auszugleichen. Weitere Reparaturarbeiten sind eher schädlich und deshalb sollte die vollständige Beseitigung des Schadens dem Fachmann, also dem Greenkeeper, überlassen werden.
o richtig
o falsch

Etikettenfrage 2

Schlägt ein Spieler einen Ball in eine Richtung, in der er jemanden treffen könnte, sollte er sofort einen lauten Warnruf  ausstoßen. Der übliche Warnruf  in einer solchen Situation ist „Fore“.
o richtig
o falsch

Etikettenfrage 3

Golf ist zwar ein ausgeprägter Individualsport, aber das vorherrschende Prinzip ist, dass stets Rücksicht auf andere Spieler genommen werden sollte.
o richtig
o falsch

Regelfrage 4

Ein Spieler markiert seinen Ball auf dem Grün, hebt ihn auf  und lässt ihn, während sein Mitspieler zu seiner Golftasche geht, absichtlich über das Grün rollen. Ist dies:
a) Ein grober Verstoß gegen die Etikette?
b) Ein Prüfen der Oberfläche und damit ein Regelverstoß?
c) Ein zulässiges Verfahren, die Schnelligkeit des Grüns zu testen?

Regelfrage 5

Frühmorgens sind Grüns oftmals mit Tau bedeckt und dieser Zustand beeinträchtigt das Putten. Darf ein Spieler den Tau auf seiner Puttlinie entfernen?
o ja
o nein

Regelfrage 6

Ein Ball gilt als „bewegt“, wenn er mindestens eine halbe Umdrehung ausgeführt hat.
o richtig
o falsch

Regelfrage 7

Ein Spieler hat nach 13 Löchern alle seine Bälle verloren. Darf er sich Bälle von seinem Mitspieler ausborgen?
o ja / nur das Ausleihen von Golfschlägern ist verboten
o nein  / ein Spieler darf sich nur so auf eine Runde vorbereiten, das er sie ohne fremde Hilfe mit Ausnahme eines Caddies beenden kann.

Regelfrage 8

Etikettenverstöße sind zwar ärgerlich, aber eine Strafe dafür ist in den Regeln nicht vorgesehen.
o richtig
o falsch

Regelfrage 9

Bei einem Zählspiel beobachtet ein Spieler, wie ein Mitspieler den Ball auf falsche Weise fallen lässt. Er erklärt nun dem Mitspieler, wie ein Ball regelkonform fallen zu lassen sei. Diese Regelhilfe quittiert der Mitspieler mit dem Satz: Das ist aber eine Belehrung, um die ich nicht gebeten habe. Deshalb musst Du Dir 2 Strafschläge hinzurechnen.
o richtig
o falsch

Regelfrage 10

Der Ball eines Spielers liegt dicht an einem Outpfosten und behindert den Schwung des Spielers, der ihn darufhin hinauszieht. Ist dies gestattet?
o ja
o nein

Regelfrage 11

Der Spieler kann eine Person ermächtigen, an seiner Stelle den Ball fallen zu lassen.
o richtig
o falsch

Regelfrage 12

Ein Spieler darf sein Spiel unterbrechen, wenn er sich durch Blitze gefährdet sieht. Diese Entscheidung erlaubt ihm, seine Spielergruppe zu verlassen und Schutz zu suchen.
o richtig
o falsch

Regelfrage 13

Ein Ball liegt in einem Wasserhindernis, wenn er darin liegt oder die Hindernisgrenze mit irgendeinem Teil berürt.
o richtig
o falsch

Regelfrage 14

Ein Ball liegt spielbar in einem Wasserhindernis aber der Schlag ist durch einen roten Markierungspfosten behindert. Darf der Spieler diesen Pfosten herausziehen, um seinen Schlag ausführen zu können?
o ja
o nein

Regelfrage 15

Beim Abschlagen trifft ein Spieler seinen Ball nicht. Vor seinem zweiten Schlag tritt er unmittelbar hinter seinen Ball und presst das Gras nieder. Ist dies erlaubt?
o ja
o nein

Lösungen

Lösung Frage 1

falsch
Die eigene Pitchmarke und andere Pitchmarken in der Nähe müssen sorgfältig und sofort ausgebessert werden.
Mit Hilfe einer Pitchgabel wird der Boden rund um die Einschlagstelle zunächst ausreichend tief aufgelockert, dann angehoben und vorsichtig so nach innen gedrückt, dass die Rasenfläche wieder vollständig geschlossen ist. Danach wird die Stelle mit der Sohle des Putterkopfes sorgfältig durch Druck geglättet.

Lösung Frage 2

richtig
„Fore“ ist der richtige und übliche Warnruf in einer solchen Situation und er wird auf der ganzen Welt verstanden. Er bedeutet „Achtung“ und ist „the golfers warning“

Lösung Frage 3
richtig
Das Prinzip der Rücksichtnahme ist das vorherschende im Abschnitt 1 Etikette Verhalten auf dem Platz in den Golfregeln.

Lösung Frage 4

b)
Beim Spielen eines Lochs darf der Spieler die Oberfläche des Grüns nicht dadurch prüfen, dass er einen Ball rollt oder die Oberfläche aufraut oder aufkratzt. Regel 16-1d

Lösung Frage 5

nein
Auf der Puttlinie dürfen nur lose hinderliche Naturstoffe aufgenommen werden. Tau und Reif gelten in den Regeln nicht als lose hinderliche Naturstoffe. Tut es ein Spieler, zieht er sich 2 Strafschläge zu. Regel 16-1a

Lösung Frage 6

falsch
Ein Ball gilt als bewegt, wenn er seine Lage verlässt und anderswo zur Ruhe kommt. Somit hat sich Ball bewegt, wenn er auch nur 1 Millimeter von seiner ursprünglichen Lage zur Ruhe kommt. Nicht bewegt im Sinne der Regeln hat sich ein Ball, der hin und her rollt und dann in seiner vorherigen ursprünglichen Lage zur Ruhe kommt.

Lösung Frage 7

ja
Nirgendwo in den Regeln wird bestimmt, woher ein Spieler seine Bälle bekommt.

Lösung Frage 8

falsch
Im Falle eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Etikette kann die Spielleitung einen Spieler nach
Regel 33-7 disqualifizieren.

Lösung Frage 9

falsch
Die Unterrichtung über die Regeln ist keine Belehrung, denn Belehrung ist jede Art von Rat oder Anregung, die einen Spieler in seiner Entscheidung über sein Spiel, die Schlägerwahl oder die Art der Ausführung seines Schlages beeinflussen könnte. Regeln Abschnitt 2 Erklärung

Lösung Frage 10

nein
Outpfosten gelten als befestigt und dürfen nicht bewegt werden. Das Herausziehen des Pfostens war ein Verstoß gegen Regel 13-2 und wird mit 2 Strafschlägen geahndet.

Lösung Frage 11

falsch
Wird der Ball von jemand anders oder auf eine andere Weise fallen gelassen und dieser Fehler nicht nach Regel 20-6 berichtigt, so zieht sich der Spieler 1 Strafschlag zu. Regel 20-2a

Lösung Frage 12

richtig
Regel 6-8a

Lösung Frage 13

richtig
Regeln Erklärung Wasserhindernis

Lösung Frage 14

ja
Alle Markierungspfosten, Entfernungs oder Richtungspfosten dürfen wie bewegliche Hemmnisse straflos entfernt werden, wenn sie leicht herauszuziehen und nicht durch die Spielleitung zu unbeweglichen Hemmnissen erklärt worden sind, was aber nicht zu empfehlen ist.

Lösung Frage 15

ja
Ein Spieler darf Bodenunebenheiten auf der Abschlagsfläche beseitigen. Dieses Recht hat er auch dann, wenn sein Ball bereits im Spiel ist.

Auswertung des Platzreifetest:

13-15 richtige Antworten
Für den theoretischen Teil bist Du schon fit
10-12 richtige Antworten
Du solltest Dir das Regelbuch noch einmal zur Hand nehmen
0-9 richtige Fragen
Du hast wahrscheinlich kein Regelbuch

 

Mehr Nützliches zum Golfspiel:

Platzerlaubnis-Platzreife

Platzerlaubnis oder Platzreife

Ist eine Art Führerschein für den Golfsport. Bevor Du auf einem Golfplatz spielen darfst (es gibt auch wenige sogenannte „offene Golfplätze“ wo Du ohne Platzreife spielen darfst), musst eine Prüfung ablegen. Die sogenannte Platzreifeprüfung.
Die Platzerlaubnis (PE) ist der Nachweis, dass ein Spieler über die notwendigen Kenntnisse bezüglich Golfregeln und Etikette verfügt.
Nach dieser Platzreifeprüfung verfügt der Spieler dann über die nötige Spielstärke um sich auf dem Golfplatz so zu verhalten, dass er weder sich noch andere Spieler durch falsches Verhalten gefährdet oder stört, den Spielbetrieb nicht behindert und den Golfplatz nicht unnötig beschädigt.
Die Prüfung beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.

Theoretischer Teil

Die theoretische Prüfung wird schriftlich abgelegt und besteht aus Fragen zu den Golfregeln und der Etikette. Hierfür solltest Du Dir die offiziellen Golfregeln besorgen (in jedem Proshop oder online hier:
Platzreife: Golfregeln in Frage und Antwort:

Golfregeln & Etikette: Klipp und klar!: Das leicht verständliche Standardwerk mit über 100 Fragen zur Vorbereitung auf die Platzreife
Als Hilfsmittel zur Beantwortung der Fragen darfst Du normalerweise das Regelbuch benutzen. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn Du die jeweils vorgegebene Anzahl der Fragen aus den beiden Bereichen Golfregeln und Etikette richtig beantwortest.
Je nachdem wo Du die Prüfung ablegst, kann der Umfang der Prüfungsfragen, sowie die Anzahl der richtig zu beantwortenden Fragen unterschiedlich sein.
Teste ob Du schon fit sind für den theoretischen Teil. Hier (Platzreifetest) findest Du 15 Fragen und Lösungen wie sie bei einer Platzreifeprüfung vorkommen können.

Praktischer Teil

Am Anfang solltest Du am besten Golfunterricht bei einem Golflehrer (Teaching Pro) nehmen.
Der Golfunterricht kann sowohl als Einzelunterricht aber auch in einer kleinen Gruppe (kommt günstiger) stattfinden. Die meisten Golfclubs bieten Anfängerkurse mit abschließender Platzreife an.
Solche Golfkurse beinhalten dann auch Platzrunden mit dem Golflehrer. Während dieser Platzrunden kannst Du dann direkt die in der Theorie gelernten Verhaltensregeln üben. Außerdem lernst Du hier zum ersten Mal wie man mit Hindernissen (Wasser, Bunker…) zurecht kommt und was es heißt, die Golfregeln auch praktisch anzuwenden.
Die praktische Prüfung besteht bei vielen Golfclubs aus dem Spielen von 6 oder 9 Löchern in Begleitung des Golflehrers.
Du erhältst eine Vorgabe von 2 Schlägen pro Loch und musst eine bestimmte Anzahl Stablefordpunkte erreichen.
Während der Prüfung musst Du die Golfregeln eigenständig anwenden und die Etikette beachten.
Bei einigen Golfclubs ist die Prüfung komplett standardisiert. Dort kann die praktische Prüfung aus einzelnen, genau festgelegten Prüfungselementen, wie folgt aussehen:

  • 10 gerade Abschläge (innerhalb eines Korridors von ca. 40 m Breite), von denen mindestens 7 Schläge eine Weite von 100 m (Damen) bzw. 120 m (Herren) erreichen müssen.
  • 10 Chips aus einer Entfernung von 15 m zum Loch, von denen bei 5 der Ball in einem Radius von höchstens 5 m zum Loch liegen bleiben muss.
  • 5 Putts aus einer Entfernung von 15 m, bei denen der Ball bei 3 Putts in einer Distanz von höchstens 2 Metern zum Loch liegen muss.
  • 5 Putts aus einer Entfernung von 1,5 m zum Loch, von denen der Ball bei 3 Putts höchstens 30 Zentimeter vom Loch entfernt liegen darf.
  • 5 Putts aus einer Entfernung von 1 m zum Loch, von denen 2 Putts eingelocht werden müssen.

Wie lange dauert es in etwa bis Du die Platzreife hast?
Das kommt meist auf die Angebote der Veranstalter an. Buche z.b. in
Seefeld/Tirol mit Geld zurück Garantie.
Mit Bestehen der Platzreife hast Du automatisch eine Clubvorgabe (Handicap) von -54.

Du willst wissen ob Du schon reif für die Platzreifeprüfung bist.
Hier bekommst Du Prüfungsfragen gestellt: Platzreifetest

Ps. Keine Angst vor dieser Platzerlaubnis bzw. Platzreifeprüfung. Sie ist leichter als Du denkst. Denn die meisten Clubs wollen ja neue Spieler. Deswegen werden sie es einem etwas leichter machen.

 

Mehr Nützliches zum Golfspiel:

Etikette

Etikette auf dem Golfplatz

Die Golf-Etiketten-Regeln wurden hauptsächlich geschaffen, damit die Sicherheit auf dem Golfplatz erhalten bleibt. Weiters um Richtlinien zu schaffen, die das Verhalten auf dem Golfplatz festlegen. Es soll auf dem Golfplatz immer Rücksicht auf andere Spieler genommen werden.
Im Golfsport wird in den meisten Fällen ohne Schiedsrichter gespielt.

Das Golfspiel beruht daher auf dem Prinzip:

Ehrlich zu sein
Rücksicht auf andere Spieler zu nehmen
Nach den Regeln zu spielen
Sicherheit

Wenn Du diese 4 Regeln beachtest wirst Du nie ein Problem mit der Etikette haben.

Sicherheit
      • Die Spieler sollten sich vor dem Golfschlag/Probeschwung vergewissern, dass niemand nahe bei ihnen oder sonst wie so steht, dass ihn Schläger, Ball, oder Steine, Sand, Zweige, etc. treffen könnten.
      • Spieler sollten nicht spielen, solange die Spieler vor ihnen noch in Reichweite sind.
      • Spieler sollten nicht spielen, solange Platzarbeiter(Greenkeeper) in ihrer Nähe oder in ihrer Spielrichtung sind.
      • Schlägt ein Spieler einen Ball in eine Richtung, in der er jemanden treffen könnte, sollte er „Fore“ rufen. „Fore“ ist der übliche Warnruf auf dem Golfplatz.
      Rücksicht auf andere Spieler
          • Nicht stören oder ablenken.
          • Spieler sollten immer Rücksicht auf andere Spieler auf dem Golfplatz nehmen und deren Spiel nicht durch Bewegungen, Gespräche und vermeidbare Geräusche stören.
          • Spieler sollten sicherstellen, das ihre elektronischen Geräte (meist Handys) nicht stören (lautlos schalten)
          • Auf dem Abschlag sollte ein Spieler seinen Ball nicht aufsetzen, bevor er an der Reihe ist (Ehre).
          • Andere Spieler sollten nicht nahe oder direkt hinter dem Ball des Spielers stehen, wenn dieser dabei ist, seinen Schlag auszuführen.
          • Auf dem Grün sollten Spieler nicht auf oder nahe der Puttlinie eines anderen Spielers stehen, oder ihren Schatten auf die Puttlinie werfen, wenn ein anderer Spieler spielt.
          • Spieler sollten in der Nähe des Grüns bleiben, bis alle Spieler diese Loch beendet haben.
          • Ein Spieler, der als Zähler eingesetzt ist, sollte auf dem Weg zum nächsten Abschlag das Ergebnis des letzten Lochs mit dem Spieler abgleichen und aufschreiben.

          Spieltempo
          • Spieler sollten ein zügiges Spieltempo einhalten. Der Platzbetreiber oder die Spielleitung können Richtlinien zur
            Spielgeschwindigkeit aufstellen, an die sich alle Spieler halten sollten.
          • Es liegt in der Verantwortung einer Spielergruppe, Anschluss an die Gruppe vor sich zu halten. Fällt sie ein ganzes Loch hinter der Gruppe vor sich zurück und hält sie die ihr folgende Gruppe auf, sollte sie dieser das Durchspielen anbieten.
          • Falls eine Spielergruppe zwar kein ganzes Loch vor sich frei hat, es aber dennoch deutlich wird, dass die nachfolgenden Spielergruppe schneller spielen kann, so sollte der nachfolgenden Gruppe das Durchspielen ermöglicht werden.
          • Auf den Schlag vorbereitet zu sein:
            Spieler sollten unmittelbar bereit sein, ihren Schlag zu spielen, wenn sie an der Reihe sind.
            Wenn Spieler auf oder neben dem Grün sind, sollten sie ihr Golfequipment an einer Stelle abstellen, die es ihnen ermöglicht,
            schnell vom Grün zum nächsten Abschlag zu gelangen.
          • Sofort nach Beeindigung eines Lochs sollten die Spieler das Grün
            verlassen.
          Ball verloren
          • Glaubt ein Spieler, dass sein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses verloren oder im Aus(Out) sein kann, so sollte er, um Zeit zu sparen, einen provisorischen Ball spielen.
          • Spieler die einen Ball suchen, sollten nachfolgenden Spielern unverzüglich ein Zeichen zum Überholen geben, wenn der
            gesuchte Ball offensichtlich nicht gleich zu finden ist. Sie sollten nicht zunächst 5 Minuten suchen, bevor sie überholen
            lassen. Ihr Spiel sollten sie erst dann fortsetzen, wenn die nachfolgenden Spieler überholt haben und außer Reichweite sind.
          Vorrecht auf dem Golfplatz
          • Sofern nicht von dem Platzbetreiber oder Spielleitung anders bestimmt, wird das Vorrecht auf dem Platz durch das Spieltempo einer Spielgruppe bestimmt. Jedes Spiel über die volle Runde (18 Loch) hat den Anspruch, dass ihm Gelegenheit gegeben wird,
            jedes Spiel über eine kürzere Runde zu überholen.
          Schonung des Golfplatzes
          • Bunker einebnen:
            Vor Verlassen des Bunkers sollten Spieler alle von ihnen verursachten Unebenheiten sorgfältig einebnen. Ist ein Rechen in der Nähe des Bunkers verfügbar, so sollte dieser verwendet werden.
          • Ausbessern von Divots und Pitchmarken:
            Ein Spieler sollte gewährleisten, dass jede von ihm beschädigte oder herausgeschlagene Grasnarbe (Divot) sofort wieder
            eingesetzt und niedergedrückt wird und das alle von ihm
            verursachten Pitchmarken ausgebessert werden.
          • Vermeidung von unnötigen Beschädigungen:
            Spieler sollten vermeiden, den Platz durch Herausschlagen von Grasnarben bei Übungsschwüngen oder Schlagen des
            Schlägers in den Boden (aus Ärger oder einem anderen Grund) zu beschädigen.
          • Die Spieler sollten gewährleisten, dass beim Ablegen des Flaggenstockes die Grüns nicht Schaden nehmen. Um das Loch
            nicht zu beschädigen, sollten Spieler und deren Caddies nicht zu nahe am Loch stehen und den Flaggenstock sorgfältig bedienen sowie den Ball vorsichtig aus dem Loch nehmen. Der Flaggenstock sollte ordnungsgamäß in das Loch zurückgesteckt werden, bevor die Spieler das Grün verlassen.
          • Örtliche Vorschriften über die Benutzung von Golfwagen sind streng zu befolgen.
          Strafen für Verstoß

          Missachtet ein Spieler des öfteren die Richtlinien der Etikette während einer Runde oder über einen gewissen Zeitraum zum Nachteil anderer, so wird dem Platzbetreiber/Spielleitung empfohlen, geeignete disziplinarische Maßnahmen gegen diesen Spieler zu erlassen.
          Solche Maßnahmen können z.b. aus einem Spielverbot auf dem Platz für einen bestimmten Zeitraum oder in einer Sperre für eine Anzahl von Wettspielen bestehen.
          Im Falle eines schwerwiegendes Verstoßes gegen die Golf-Etikette kann die Spielleitung einen Spieler nach Regel 33-7 disqualifizieren.Dies ist ein Auszug aus den offiziell gültigen Golfregeln von 2008-2011. Stand 11.02.2008 http://www.golf.de/dgv/binarydata/Golfregeln_2008_2011_Stand080211.pdf

      Mehr Nützliches zum Golfspiel:

       

Vorgabeklassen

Vorgabeklassen und Pufferzonen

Eine Klassifizierung der Spieler unter Berücksichtigung des jeweiligen Handicaps.

 

In den Vorgabeklassen 4,5 und 6 gibt es keine Pufferzonen, da keine Heraufsetzungen erfolgen.

DGV-Vorgabenklasse

ÖGV-Vorgabenklasse

DGV-Stammvorgabe

ÖGV-Stammvorgabe

Pufferzone

Nettopunkte-Stableford

Heraufsetzung bei Ergebnis unter der Pufferzone Herabsetzung bei Ergebnis für jeden Punkt über 36 Nettopunkte-Stableford
1 bis 4,4 35 bis 36 0,1 0,1
2 4,5 bis 11,4 34 bis 36 0,1 0,2
3 11,5 bis 18,4 33 bis 36 0,1 0,3
4 18,5 bis 26,4 keine 0,4
5 26,5 bis 36 keine 0,5
6 37 bis 54 keine 1

Das Handicap

Wenn man generell vom Handicap spricht, meint man die Stammvorgabe. Dieses (neutrale) Handicap ist für einen theoretischen, absoluten Durchschnittsplatz ermittelt, dessen Slope 113 beträgt und bei dem Par und Course Rating denselben Wert aufweisen und dient als Referenzwert. Die Spielvorgabe (ist jene Vorgabe mit der sie auf einem Golfplatz spielen müssen) errechnet sich nach folgender Formel:
Stammvorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe
Die errechnete Spielvorgabe wird dann auf- oder abgerundet (ab 0.5 aufgerundet).

Ein Beispiel von unterschiedliche Spielvorgaben für den gleichen Spieler:

Beispiel-1: Ein Spieler mit Stammvorgabe -11,2 spielt auf einem schwierigen Platz von den hinteren Abschlägen (weiß) mit Slope 122, bei denen das Course Raiting 73 beträgt und das Par 72 ist.
Vorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe
11,2 x (122/113) + (73 – 72) = 13,09 = 13

Beispiel-2: Dieser Spieler mit Vorgabe -11,2 spielt jetzt auf einem leichten Platz von den vorderen Abschlägen (gelb) mit Slope 109, bei denen das Course Raiting 71 beträgt und das Par 72 ist.
Vorgabe x (SR/113) + (CR – Par)= Spielvorgabe
11,2 x (109/113) + (70 – 71) = 9,80 = 10

Mehr Nützliches zum Golfspiel:

Wettspielarten

Hier findest Du eine Liste von allen wichtigen Golf-Wettspielarten und Wettspielformen

Handicapwirksame Spiele

Nicht handicapwirksame Spiele

Handicapwirksame Spiele (Seitenanfang)

Handicapwirksame Spiele können nur Wettspiele sein die in Zählspielform in Turnieren durchgeführt werden. Es wird dabei immer mit voller Vorgabe gespielt werden.

 

Zählspiel (Strokeplay)(Seitenanfang)

Beim Zählspiel ist die Gesamtanzahl der Scläge ausschlaggebend und wird immer mit voller Vorgabe gespielt.
Die Schlagzahl wird nach jedem Loch eingetragen. Es gibt beim Zählspiel eine Nettowertung und eine Bruttowertung. Das Nettorergebnis errechnet sich aus dem Brutto abzüglich des Handicaps des Spielers. Gewinner der Bruttowertung ist jener Spieler, der die wenigsten Schläge braucht. Gewinner der Nettowertung ist jener Spieler, der das niedrigste Ergebnis nach Abzug seines Handicaps hat.

Stableford(Seitenanfang)

Stableford wird nach den Golfregeln des Zählspiels, bei voller Vorgabe gespielt. Die Wertung erfolgt nach Punkten:

Doppel-Bogey (zwei über Par) oder schlechter ) = 0 Punkte
Bogey (eins über Par) = 1 Punkt
Par = 2 Punkte
Birdie (eins unter Par) = 3 Punkte
Eagle (zwei unter Par) = 4 Punkte
Albatros (drei unter Par) = 5 Punkte

Diese Punktewertung gilt sowohl für Brutto als auch Netto. Man unterscheidet also Brutto und Netto Punkte. Auch bei diesem Wettspiel gibt es Brutto und Netto Sieger.
In die Scorekarte trägt der Zähler des Spielers nur die Brutto-Schlagzahl ein, aber keine Punkte. Diese werden von der Spielleitung nach Abgabe der Karte berechnet.
Hat der Spieler eine Schlagzahl erreicht, für die es keinen Netto Punkt mehr gibt, hebt er seinen Ball auf und trägt einen Strich ein. Das ganze dient einem schnellerem Turnierablauf. Wenn Du aber weiterspielst, ist das gegen den Sinn der Etikette.

Gegen Par (Bogey-Par)(Seitenanfang)

Im Wettspiel gegen Par wird wie im Lochwettspiel gerechnet.
Hier gibt es nur drei mögliche Ergebnisse pro Loch.
Lochgewinn bedeutet besser als Par = +1
Lochverlust bedeutet schlechter als Par = -1
Unentschieden bedeutet Par = 0
Gewinner ist jener Spieler, der die meisten Punkte gewonnen hat.
In der Scorekarte wird die Bruttoschlagzahl des Spielers eingetragen, die Auswertung übernimmt die Spielleitung.
Auch bei diesem Spiel sollte der Ball unaufgefordert aufgehoben werden, sobald ein Unentschieden oder ein Lochgewinn nicht mehr zu erreichen ist, um den Spielfluss nicht zu behindern. In diesem Fall wird ein Strich für das betreffende Loch eingetragen.
Beachte an jedem Loch die Vorgabeverteilung (Handicap), damit Du weisst, wie viele Schläge Du vor hast.

Flaggenwettspiel(Seitenanfang)

Das Flaggenwettspiel ist ein Zählspiel. Jeder Teilnehmer bekommt eine Flagge für Brutto und/oder auch für Netto, die er an jenem Ort am Platz stecken muss, wo sein letzter Nettoschlag und/oder Bruttoschlag zum Liegen kommt. Jener Spieler, dessen Flagge am weitesten vorne steckt (das kann auch nach dem 18. Loch sein), hat gewonnen.

Nicht handicapwirksame Spiele(Seitenanfang)

Nicht vorgabewirksame Spiele sind:
Alle Lochspiele und Vierer (Ausnahme Vierball-Aggregat) sind nicht vorgabewirksam. Du kannst also Dein Handicap nicht verbessern aber auch nicht verschlechtern. Man spielt also nur um Gewinne und Platzierungen. Oft werden nicht handicapwirksame Spiele bei großen Sponsorturnieren oder auch bei schlechtem Wetter, wo mit aufteen auf dem Platz gespielt wird.
Im Gegensatz zu vorgabewirksamen Spielen, wo immer die volle Vorgabe angerechnet wird, kann man bei nicht vorgabewirksamen Spielen auch mit einer reduzierten Vorgabe spielen. z.b. 3/4

Match-Play (Lochwettspiel) (Seitenanfang)

Das Lochwettspiel wird meist bei Meisterschaften oder auch bei „Zockerrunden“ angewendet.
Es gibt für jedes gewonnene Loch einen Punkt.
Gespielt wird nach den offiziellen Regeln des Lochwettspiels, die sich auf Strafen von den Regeln des Zählspieles unterscheiden. So liegt der größte Unterschied in der Behandlung der Strafen bei einem Regelverstoß. Im Zählspiel werden Strafschläge einfach dem Score hinzugezählt. Im Lochspiel, das Loch für Loch auf Gewinn gespielt wird, kann ein
Regelverstoß außerdem zum Lochverlust führen.
Im Lochwettspiel kannst Du Deinem Gegner jederzeit, wenn Du weisst, Du kannst nicht mehr gewinnen, das Loch schenken.
Beim Matchplay gibt es keine Scorkarte. Es wird mit den Ausdrücken all square (Gleichstand), 1up (1auf) oder 1down (1 zurück) gerechnet. Es kann auch mit Vorgabe gespielt werden.
Beispiel 3/4 Vorgabe: Spieler A hat Handicap 26, Spieler B hat HCP 12.
Spieler A erhält die errechnete Vorgabe von 26-12 = 14, davon ¾ = 10,5, aufgerundet 11.

Scramble ( Florida-, Texas, Teachers) (Seitenanfang)

Scramble sind Mannschaftsspiele. Jeder Spieler des Teams schlägt auf jedem Abschlag ab. Das Team entscheidet, von welchem Spieler sein Ball am besten liegt. Hier droppen im Abstand von einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, die anderen Spieler ihre Bälle und jeder führt seinen zweiten Schlag aus. So geht es weiter mit jedem Schlag, bis die Spieler auf dem Grün sind. Dort werden die Bälle innerhalb einer Scorekartenbreite, auch nicht näher zum Loch hingelegt. Das besondere an solchen Sramblespielen sind tolle Ergebnisse die dabei erzielt werden.
Pro Team wird nur eine Scorkarte geführt, auf der am Ende aber minestens zwei Mitspieler unterschreiben sollten.

Querfeldein (Cross-Country) (Seitenanfang)

Querfeldein wird meist aus geselligen Anlass gespielt.
Es wird quer über den Platz gespielt, wobei die Löcher nicht in gewohnter Form zusammengestellt sind. Zum Beispiel werden manchmal 2 Löcher als eines gespielt.
Manchmal werden beim Querfeldein Abschläge auf den Knien oder mit dem Putter ausgeführt.
Manchmal wird auch die Fahne im Bunker positioniert.
Auch kann man bei solch einem Spiel, zusätzliche Punkte mit getrunkenen Alkoholika an den Abschlägen erspielt werden.
Dem Erfindungsgeist des Turnier Veranstalter sind also keine Grenzen gesetzt.

Schnurcompetition (Bindfadenwettspiel) (Seitenanfang)

Beim Bindfadenspiel erhält jede/r Golfer/in, je nach Vorgabe ein langes Stück Schnur für die Verbesserung der Lage des Balles. Ohne Hinzurechnung eines Schlages, kann der Spieler wann und wo er will, seine Schnur benutzen, indem er sie zwischen ursprünglicher und neuer Lage des Balles spannt und danach diese Länge zum Entwerten abschneidet. Zum Beispiel kann man die Schnur dazu verwenden, um aus einem hohen Raff oder aus dem Bunker ohne einen Schlag machen zu müssen, herauszukommen. Ist die Schnur aufgebraucht, muss die Runde normal beendet werden. Vergesst nicht ein Messer oder eine
Schere mitzubringen. Entscheidend ist die Taktik, sich die Schnur für 18 Löcher einzuteilen.

Portugiesischer Einschläger (Seitenanfang)

Der Portugiesische Einschläger wird mit vier Spielern als Mannschaftsspiel gespielt.
Jeder Spieler aus einer Mannschaft darf nur einen Schläger für die gesamte Runde wählen. Und als zusätzliche Erschwerniß
muss ein Spieler den Putter wählen. Die Partner spielen in einer vorher festgesetzten Reihenfolge, die über alle Löcher beibehalten werden.
Das Team erhält als Vorgabe 3/8 auf die Vorgabesumme der Mitspieler.
Spieler A nimmt zum Beispiel Eisen 7, Spieler B Holz 5, Spieler C ein Wedge und Spieler D nimmt den Putter. Loch 1, Par 4,
Spieler A schlägt ab, Spieler B schlägt sein Holz 5 auf das Grün, Spieler C muss seinen Putt mit dem Wedge machen. Sollte er einlochen, muss Spieler D am zweiten Loch mit dem Putter abschlagen und Spieler A den zweiten Schlag mit dem Eisen 7 machen, usw.
Die Reihenfolge bleibt also immer gleich, vom Abschlag bis zum 18. Loch und ändert sich nicht nach Vollendung eines Loches.

Klassischer Vierer(Foursome) (Seitenanfang)

Beim klassischen Vierer bilden 2 Spieler ein Team und schlagen abwechselnd einen Ball. Sie entscheiden vorher, wer auf den
geraden Abschlägen und wer auf den ungeraden Abschlägen abschlagen wird. Nach dem Abschlag wird bis zum Einlochen immer abwechselnd gespielt.
Beispiel: 1.Loch-kurzes Paar 4
Spieler A der auf den ungeraden Löchern abschlägt, spielt seinen Drive. Als nächstes spielt Spieler B ein Eisen auf das Grün.
Dann kommt wieder Spieler A dran und puttet in die Nähe des Loches. Nun locht Spieler B ein. Beim nächsten Loch kommt aber jetzt nicht Spieler A dran, sondern Spieler B der ja auf den geraden Löchern abschlägt.
Strafschläge beeinflussen die Spielreihenfolge nicht.
Wichtig: Wird außer der Reihenfolge gespielt, zählt dieser Schlag nicht; der Ball wird an seine ursprüngliche Lage zurückgelegt,
die Paarung erhält zwei Strafschläge und der richtige Partner spielt weiter.

Greensome (Vierer mit Auswahldrive) (Seitenanfang)

Beim Vierer mit Auswahldrive sind 2 Spieler eine Mannschaft. Beide Partner schlagen an jedem Loch ab und entscheiden sich
dann für einen Ball, den sie dann wie beim klassischen Vierer abwechselnd weiterspielen, bis das Loch beendet ist.
Beispiel: Spieler A und B schlagen ab; A hat den besseren Drive, der Ball liegt Mitte Fairway, der Ball von B liegt im Rough.
Die Partner entscheiden sich, den Ball von A weiterzuspielen und heben den Ball von B auf. Den zweiten Schlag muss B ausführen.

Shanghai-Vierer (Seitenanfang)

Der Shanghai-Vierer ist eine Variation des Vierers mit Auswahldrive (Greensome). Beide Partner schlagen wie beim Greensome an jedem Loch ab. Aber das besondere an diesem Spiel ist, dass jetzt die Gegner bestimmen welchen Ball sie weiterschlagen müssen.
Da die Gegner sicher immer den schlechteren Ball wählen werden, der zum Spielen ist, sind eher schlechte Ergebnisse zuerwarten.

Chapman-Vierer (American Foursome) (Seitenanfang)

Der Chapman-Vierer ist eine Variante des klassischen Vierers. Beide Spieler eines Teams schlagen an jedem Loch ab.
Danach schlägt jeder Spieler den Ball seines Partners. Erst dann wird entschieden, mit welchem Ball-wie beim klassischen Vierer-abwechselnd weitergespielt wird.

Vierball – Bestball (Seitenanfang)

Vierball Bestball wird auch Fourball genannt. Bei diesem Teamspiel spielen 2 gegen 2. Jeder Spieler spielt seinen eigenen Ball. Bei jedem Loch wird das bessere Brutto und das bessere Nettoscore gewertet. Dieses Vierball Spiel wird als Zählwettspiel nach Stableford aber auch als Lochwettspiel gespielt. Dieses Vierballspiel ist nicht vorgabewirksam.

Vierball – Aggregat (Seitenanfang)

Hier spielen genauso wie beim Vierball Bestball 2 gegen 2, und jeder Spieler spielt seinen eigenen Ball. Nur werden hier die Brutto und die Nettoergebnisse beider Spieler zusammengezählt. Da jeder Spieler seinen eigenen Ball spielt und mit voller Vorgabe gespielt wird ist dieses Vierballspiel vorgabewirksam.

Tiger und Rabbit (Seitenanfang)

Tiger und Rabbit ist in vielen Clubs ein beliebtes Spiel.
Beabsichtigt wird bei diesem Spiel Anfänger (Rabbits) mit geübten Spielern (Tigers) zusammenspielen zu lassen. Beide Spieler bilden dabei ein Team.
Meistens können zu diesem Turnier Spieler mit Platzreife melden. Auf diese Weise wird ihnen die Möglichkeit gegeben, im Turnier ihr Handicap zu erlangen.

ProAms (Seitenanfang)

ProAms (Professional und Amateure) sind Team-Spiele, in denen ein Pro mit bis zu drei Amateuren spielt.
Es gibt mehrere Varianten von Spielen. Die Wertung erfolgt für den Pro, die Amateure und für das gesamte Team gesondert.
Der Sinn dieses Spiels ist nicht unbedingt zu siegen, sondern vielmehr das Spiel eines Pros während eines Wettkampfes hautnah zu studieren und so von seinem Können zu profitieren. Und mit seinem Startgeld die Profis zu unterstützen.

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